Wer wir sind

Wir sind Bürger*innen aus Düsseldorf, die vorbeikommenden Menschen im öffentlichen Raum Gehör schenken.

Wir nehmen uns Zeit für Begegnungen, sind offen für die großen und kleinen Geschichten, die uns erzählt werden. Als ehrenamtliche, von Expert*innen geschulte Zuhörer*innen sind wir nicht kommerziell oder konfessionell motiviert. Sondern beseelt von dem Gedanken, mit ZUHÖREN.DRAUSSEN gegen Einsamkeit und gesellschaftliche Spaltung vorzugehen.

Formate wie der Zuhör-Kiosk in einem Hamburger U-Bahnhof, Zuhör-Bänke und internationale Zuhör-Initiativen haben uns inspiriert, öffentliches Zuhören auch in unserer Stadt anzubieten.

Das Team



Christine von Fragstein

Initiatorin, Strategie & Kooperationen

Christine von Fragstein ist Kulturmanagerin, Kuratorin und hat als Projektleiterin internationale Großprojekte und über 700 Veranstaltungen für u. a. Berlinale, Zurich Film Festival, Ministerien, Kommunen, DFB Kulturstiftung, RUHR.2010. durchgeführt. Seit 2018 arbeitet sie als Moderatorin und Facilitator für Veränderungsprozesse in Unternehmen und der Kreativwirtschaft. ZUHÖREN.DRAUSSEN ist 2021 auf ihre Initiative hin entstanden. Wozu? – hier geht es zum ausführlichen Interview.

Katharina van Betteray

Community Managerin, Marketing und Events

Katharinas Fokus bei ZUHÖREN.DRAUSSEN ist die Kommunikation mit neuen und bestehenden Ehrenamtlichen und der kontinuierliche Ausbau der Community. Sie hat langjährige Erfahrung im operativen und strategischen Marketing, im Projektmanagement und der Eventplanung und Durchführung.

Ulrike Bremm

Textredaktion, Interviews

Die Journalistin liebt Menschen und ihre Geschichten. Als Interviewerin ist sie trainierte Zuhörerin. Als Redakteurin kleidet sie ZUHÖR.Wissen und das ehrenamtliche Engagement unserer ZUHÖR-Initiative in Worte.

Die Initiatorin - wie alles begann.
Christine von Fragstein

Während des Lockdowns haben wir uns in unserem virtuellen Circle für die Kreativwirtschaft gefragt, was WIR für die Gesellschaft tun können FÜR mehr Verbundenheit, Toleranz und Respekt. Um ein Zeichen zu setzen GEGEN Spaltung, Ausgrenzung und Einsamkeit sowie gegen eine Verrohung unserer Gesprächskultur. Die Antwort lautete für mich: erstmal ZUHÖREN. Und zwar draußen, im öffentlichen Raum. Ich wollte rausgehen zu den Menschen außerhalb meiner „Blase“. 

Denn: ZUHÖREN ist der erste Schritt für mehr Verständnis und gute Dialogkultur. Ich wollte herausfinden: Wie gehen wir damit um, wenn Menschen nicht unserer Meinung sind? Ignorieren oder tolerieren wir sie, machen wir zu oder bleiben wir offen und zugewandt? Es ist eine tägliche Aufgabe in vielen Diskussionen, uns zu verbinden und andere zu integrieren statt uns voneinander abzukehren und Andersdenkende auszuschließen.

Dafür habe ich ZUHÖREN.DRAUSSEN für Düsseldorf entwickelt. Mit anderen Ehrenamtlichen höre ich Menschen nun an öffentlichen Orten der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu. Und zwar zugewandt, offen und wertfrei. Überparteilich, überkonfessionell und nicht-kommerziell. Ohne versteckte Agenda, ohne Bedingungen und ohne Zeitlimit.

Was wir dabei Woche für Woche erleben, ist bedeutsam und berührend, öffnet unseren Blick sowie die Herzen derjenigen, denen wir zuhören. Die Menschen da DRAUSSEN haben viel zu erzählen. Sie möchten gehört werden, zuge-hör-ig sein – umso mehr JETZT, in den angstvollen Zeiten von Corona, Kriegen und Krisen.

Sie wollen uns kennenlernen? Im Zentrum finden Sie uns am Rathaus, am Rheinufer, am Burgplatz, außerdem verteilt in der Stadt in Parks, Stadtbüchereien und zentren plus für Senioren.

Unsere Unterstützer*

Hendrik Wüst

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Initiative ZUHÖREN.DRAUSSEN. ist ein bemerkenswertes Beispiel für das Engagement vieler Ehrenamtlicher hier in Nordrhein-Westfalen. Ich gebe Ihnen Recht, aufmerksames ZUHÖREN ist essenziell. Denn nur derjenige, der aufmerksam zuhört, kann den anderen wirklich verstehen. Als Ministerpräsident will ich genau das tun: Zuhören. Denn gute Politik lebt davon, einander zuzuhören und zu verstehen. Nur so können wir die Herausforderungen miteinander und füreinander anpacken.

Dr. Stephan Keller

Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Schirmherr von ZUHÖREN.DRAUSSEN.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für zwischenmenschliche Begegnung, um das Miteinander und den Dialog in unserer Stadt zu fördern. Viele Menschen in unserer Gesellschaft haben das Gefühl, dass ihnen nicht zugehört wird. Durch ZUHÖREN.DRAUSSEN. werden neue Begegnungsräume geschaffen“.

Klaudia Zepuntke

Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Schirmherrin von ZUHÖREN.DRAUSSEN.

„Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gesellschaft vereinsamen. Sie finden keine Gesprächspartner*innen, obwohl sie das Bedürfnis haben sich mitzuteilen. ZUHÖREN.DRAUSSEN geht hier den richtigen Weg und bietet jeder Person ein bedingungsloses Zuhör-Angebot“, so Düsseldorfs Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

Clara Gerlach

Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Schirmherrin von ZUHÖREN.DRAUSSEN.

„In einer vielfältigen Gesellschaft ist es selbstverständlich, dass unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen. Doch wo ein Perspektivenwechsel notwendig wäre, verhärten sich die Fronten stattdessen häufig. Zuhören ist daher besonders wichtig. Denn erst wenn wir lernen, uns gegenseitig wieder besser zuzuhören, ist ein Dialog auf Augenhöhe möglich“, sagt Bürgermeisterin Clara Gerlach.

Josef Hinkel

Bürgermeister der Stadt Düsseldorf, Schirmherr von ZUHÖREN.DRAUSSEN.

„Zuhören baut Brücken über Milieus, Schichten und Generationen hinweg – gerade jetzt nach der Pandemie brauchen wir mehr Offenheit, Toleranz und Verständnis füreinander. Zuhören ist der Schlüssel dazu, es fördert die Werte unserer Zivilgesellschaft.“

Helma Wassenhoven

Büro des Oberbürgermeisters, Ehrenamtliches Engagement, Veranstaltungen, Brauchtum und Amt für Beschwerdemanagement

ZUHÖREN.DRAUSSEN bewirkt bei den Menschen die Möglichkeit, ein Gegenüber zu haben, das ihnen tatsächlich zuhört. Denn es gibt in Düsseldorf viele Menschen, denen genau das fehlt. Man denkt immer In einer Großstadt ist das so viel Leben, da wohnen so viele Menschen miteinander, aber die wohnen eben auch sehr oft nebeneinander. Und es gibt, das weiß ich aus meiner Arbeit, viele Einsame, die sich sehr darüber freuen, dass sie sich öffnen können.

Hartmut Mühlen

Sprecher des Arbeitskreis Einsamkeit, Seniorenrat Düsseldorf

„Zuhören ist schwer vor allem dann, wenn man dem anderen nicht gleich einen Rat geben soll. Das machen ja ganz viele Menschen hören zu und sagen: 'Ach, mach das doch am besten so oder so.' Aber das Projekt, die Initiative, um die es geht, heißt ja zuhören und nicht Ratschläge geben. Im öffentlichen Bereich hat das Ganze ja auch einen Kunst-Aspekt und der soll nicht vernachlässigt werden. Und das passt eigentlich auch gut zu Düsseldorf.“

NEHMEN SIE KONTAKT MIT UNS AUF!

Vorname*
Nachname*
E-Mail-Adresse
Nachricht
0 of 370

Oder einfach per E-Mail an team@zuhoeren-draussen.de.